Seminar 1

Teamentwicklung und Teamgesundheit
„Ein Team, viele Fähigkeiten"
Dieses Seminar dient einer positiven Teamentwicklung und wird individuell anhand der Informationen und Zielsetzungen des jeweiligen Teams konzipiert.
"Was ist mir wichtig, was ist uns wichtig und wie können wir als "gesundes", sich einander wertschätzendes Team für unsere Kinder da sein?" Eine gemeinsam erarbeitete Lösung ist die Zielvorstellung dieses Seminars.
Es wird dabei um systemische Zusammenhänge, gemeinsame Werte und Haltung gehen, die jedes einzelne Teammitglied mit seinen Fähigkeiten bereichern kann. Dieses Seminar soll Spaß machen, Erkenntnisse erzeugen, Kreativität einfordern und Raum für Austausch und Staunen bieten und Kommunikationsblockaden lösen.
Der konzeptionelle Hintergrund der Einrichtung und das BEP bilden die organische Basis der Zusammenarbeit und Teamentwicklung. Daher ist ein Abgleich zwischen Teamressourcen und Konzeptkompatibilität im Seminarablauf unaufgeregt und inspirierend eingeflochten.
Und als sicher gilt: Je höher die Bereitschaft der Teilnehmer*innen, sich motiviert einzubringen, desto "beflügelnder" wird das gemeinsame Teamerlebnis ausfallen!
Am Ende des Seminars...
- können Sie Ihre eigene Rolle im Team besser einordnen.
- hatten Sie Gelegenheit, Ihre pädagogische Haltung aktuell zu reflektieren.
- erkennen Sie, dass der Spruch "Sprecht nicht über-, sondern miteinander!" unverzichtbar ist.
- durften Sie bisher unbekannte Seiten an Ihren Kolleg*innen bestaunen.
- staunen Sie über die Fülle der Fähigkeiten und Potenziale in Ihrem Team.
- hatten Sie einen inspirierenden Tag mit Ihren Kolleg*innen.
- sind Sie bestärkt, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Team und den vereinten Ressourcen auch Widerständen trotzen können.
- wissen Sie, dass "Motivation" viele Gesichter hat, die individuell angepasst am besten wirken.
- haben Sie eine Vision für die Arbeit im Team und mit den Familien entwickelt. und sind bereit für die ersten Schritte zur Umsetzung.
Seminar 2

Umgang mit ADHS
"Lass uns einander verstehen und unterstützen"
Was ist nur mit diesen Kindern los, die so viel Durcheinander in geregelte Abläufe bringen, so seltsame, manchmal aber auch geniale Ideen haben, die zeitweise für niemanden ansprechbar sind, alles in Frage stellen, ständig in Konflikte geraten, die andererseits aber auch ganz wunderbaren Charme versprühen können und sich gerne für andere Kinder einsetzen?
Häufig spielt hier eine ADHS-Symptomatik mit, die im pädagogischen Alltag für Kinder und Fachkräfte zu Spannungen führt und unter der letztlich alle Beteiligten leiden.
Das muss jedoch nicht so bleiben! Was ist nun wichtig im Umgang mit diesen neurodivergenten Kindern? Ein umfassendes Verständnis für ADHS und das Wissen um praktische Hilfsmittel für die pädagogische Praxis. So kann die Abwärtsspirale durch wirksame, ermutigende Herangehensweisen umgekehrt werden!
Am Ende des Seminars ...
- kennen Sie die Hintergründe der ADHS und entwickeln ein tieferes Verständnis über Symptome und deren Auswirkungen auf betroffene Kinder.
- wissen Sie, wie Sie das kindliche Gehirn durch bestimmte Aktivitäten und Verhaltensweisen positiv beeinflussen können.
- gestalten Sie spezifische Herangehensweisen im Umgang mit herausforderndem Verhalten von ADHS-Kindern und bieten zielführende Co-Regulationen an.
- setzen Sie die Bedeutung von Klarheit, Verlässlichkeit und Struktur im pädagogischen Alltag um.
- reflektieren Sie Ihre professionelle Haltung und Ihre Vorbildfunktion als erwachsene Bezugsperson.
Seminar 3

Inklusive Arbeit
"Wie geht eigentlich Inklusion?"
Inklusion ist das Fundament einer demokratischen Gesellschaft, das bereits im Elementarbereich erlebbar gemacht werden kann. Als pädagogische Fachkraft tragen Sie daher eine bedeutende Verantwortung. Sie begleiten Kinder nicht nur in ihrer persönlichen Entwicklung, sondern prägen durch Ihre Haltung und Ihr Handeln auch die gesellschaftlichen Werte von morgen. In Kitas legen wir die Basis für ein inklusives Miteinander. Kinder lernen hier Unterschiede zu akzeptieren, Stärken zu erkennen, Vielfalt zu schätzen und Gemeinschaft zu leben.
Inklusion ist mehr als ein Konzept - sie stellt konkrete Fragen an den pädagogischen Alltag in der Kita. Was bedeutet eine inklusive Haltung im Umgang mit Kindern? Wie können Barrieren erkannt und Teilhabe ermöglicht werden? Diese Fortbildung bietet Ihnen grundlegendes inklusives Wissen für die Praxis.
Am Ende des Seminars …
- sind Sie sich Ihrer eigenen Wertehaltung zur Inklusion bewusst.
- haben Sie eine Vision von gelebter Vielfalt in Ihrer eigenen Kita entwickelt.
- sind Ihnen die verschiedenen Dimensionen der Inklusion vertraut.
- besitzen Sie Kenntnisse über inklusive Rahmengestaltung und den Einsatz inklusiver Materialien.
- wissen Sie um die Besonderheiten der pädagogischen Abläufe im inklusiven Kita-Alltag.
- können Sie den "Index für Inklusion" zur Unterstützung nutzen.
Seminar 4

Kinder mit herausforderndem Verhalten professionell begleiten „Ich sehe deine Not!“
Seit einigen Jahren können wir immer mehr Kinder beobachten, die das Alltagsgefüge ihrer Gruppen erschweren, indem sie ihre Bedürftigkeit auf vielerlei stark herausfordernde Arten zeigen. Diese Kinder bräuchten mehr von allem - Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Ja, schon klar, aber was ist mit den anderen Kindern und allen sonstigen Aufgaben im pädagogischen Alltag? Wie können wir es also schaffen, allen Kindern gerecht werden und dabei auch uns Pädagogen nicht vergessen? Eine umfassende Sichtweise und methodische Herangehensweisen können hier unterstützend wirken. Lassen Sie sich professionell herausfordern!
Am Ende des Seminars…
- haben Sie Kenntnis von möglichen Ursachen herausfordernden Verhaltens bei Kindern.
- kennen Sie Instrumente, mithilfe derer Sie das auffallende Verhalten von Kindern ergründen können.
- können Sie einschätzen, wie sich Verhaltensauffälligkeiten manifestieren und wann Sie weitere Schritte einleiten sollten.
- ist Ihnen bewusst, welch enormen Einfluss Ihre persönliche und professionelle Haltung auf Ihre Sichtweise und das Verhalten der Kinder hat.
- kennen Sie vielfältige Herangehensweisen, wie Herausforderungen von Kindern im Vorfeld, in der akuten Situation und hinsichtlich einer weiteren positiven Entwicklung begegnet werden kann.
- überprüfen Sie die Möglichkeiten Ihrer Einrichtung, verhaltenskreativen Kindern Inklusion zu ermöglichen und Sie dabei zu entlasten.
Seminar 5

Elternarbeit "Mit Eltern professionell im Gespräch"
Im Kontext mit herausfordernden Themen von Kindern ist der Austausch mit den Eltern als "Experten" ihres natürlich Kindes unerlässlich. Um hier eine gute gemeinsame Lösungsfindung gewährleitsten zu können, ist es für Sie als pädagogische Fachkraft essenziell, Elterngespräche professionell zu gestalten und sich im Vorfeld mit einer systematischen Gesprächsführung, Gesprächsstrategien und möglichen Hindernissen auseinanderzusetzen. Dieses Seminar bietet neben dieser Inhalte auch die Auseinandersetzung mit den eigenen dialogischen Fähigkeiten und die Möglichkeit zum Üben von konkret anstehenden Gesprächen mit Eltern.
Am Ende des Seminars …
- haben Sie eine frisch reflektierte Haltung zu Elternkompetenzen aufgebaut
- wissen Sie um die Notwendigkeit einer klaren Ablaufplanung und -durchführung eines Elterngesprächs.
- können Sie reale von angenommenen Erwartungen der Eltern unterscheiden.
- können Sie Ihre dialogischen Fähigkeiten einschätzen und gegebenenfalls weiterentwickeln.
- können Sie mit Selbstsicherheit ein zielführendes Elterngespräch auf Augenhöhe führen.
Seminar 6

Portfolioarbeit
"Es ist deins, nicht meins!"
Bildungsdokumentationen wie Portfolios und Lerngeschichten dienen dazu, die individuelle Entwicklung und Bildung jedes einzelnen Kindes umfassend zu beschreiben und sichtbar zu machen. Diese Dokumentationsformen ermöglichen es, die Fortschritte, Erfahrungen und Erfolge der Kinder über die gesamte Kita-Zeit hinweg festzuhalten. Wenn am Ende dieser Zeit eine Sammlung entsteht, die in Form eines umfangreichen Albums zahlreiche Ressourcen und Entwicklungsschritte präsentiert, bekommt das Kind einen wertvollen und sehr nachhaltigen "Schatz" überreicht.
Die Umsetzung der Portfolioarbeit ist vor allem dann von besonderem Wert, wenn Pädagoginnen und Pädagogen die Individualität des Kindes in den Mittelpunkt stellen. Ebenso wichtig ist es, bei der Portfolioarbeit eine dialogische Haltung einzunehmen und die Eltern aktiv einzubeziehen. In diesem Seminar wird praxisnah vermittelt, wie Portfolioarbeit als wertvolles Instrument der Bildungsdokumentation den pädagogischen Alltag bereichern kann.
Am Ende des Seminars …
- sind Sie sich der Bedeutung stetiger Selbstreflexion und wertschätzender Beobachtung bewusst.
- haben Sie Kenntnis der drei Beobachtungsebenen nach Leu.
- besitzen Sie einen Leitfaden zu Aufbau, Inhalt und Einsatzmöglichkeiten von Portfolios.
- können Sie die Portfolioarbeit in den pädagogischen Alltag intergrieren.
- gestalten Sie Lerngeschichten gemeinsam mit dem Kind.
- wenden Sie dialogigsche Austauschformen mit Kindern, Eltern und Kolleg*innen an.
- nutzen Sie das Portfolio als Instrument zur Übergangsgestaltung zwischen Kindergarten und Grundschule.
Seminar 6

Von der schriftlichen Beobachtung zum Handeln
„Wohin soll´s gehen und wie gehen wir es an?“
Nach einer schriftlichen Entwicklungs- oder einer gezielten Beobachtung aus gegebenem Anlass stellt sich für Fachkräfte immer die Frage, wie es anschließend weitergehen soll. Das Ziel einer Beobachtung sollte ja schließlich nicht lediglich die Dokumentation der Gegebenheiten sein, sondern zu Überlegungen bezüglich der Zielsetzung für die weitere Entwicklung, erfolgversprechender Herangehensweisen und möglicher Unterstützungsmaßnahmen für das jeweilige Kind anregen.
Im Seminar "Wohin soll´s gehen und wie gehen wir es an?" erarbeiten wir gemeinsam vielfältige Handlungsmöglichkeiten, die zur Gestaltung lösungsorientierter Konzepte führen sollen.
Am Ende des Seminars...
- können Sie Ihren Blick auf das beobachtete Kind mithilfe der „Checkliste der pädagogischen Grundfragen“ fokussieren.
- kennen Sie vielfältige pädagogische und strukturelle Herangehensweisen, wie Sie die weitere Entwicklung des Kindes erfolgreich unterstützen können.
- wissen Sie, wie Sie Ihr Team und die Eltern in die weitere Handlungsplanung einbeziehen können.
- wissen Sie, wer von außerhalb Ihres Einrichtungssystems begleitend hinzugezogen werden kann.
Seminar 7

Beobachtung und Dokumentation im pädagogischen Alltag „Von der Pflicht zur Kür“
„Der Erzieher tritt zurück und bei diesem Zurücktreten sieht er das Kind.“ Maria Montessori, die hier zitiert wird, beschreibt sehr schön eine kluge Strategie, die Pädagogen professionell nutzen sollten. Ausgehend von der Reflexion der persönlichen Haltung und des eigenen inneren Bildes vom Kind kann die Einschätzung dessen Verhaltens nämlich weit objektiver wahrgenommen und beschrieben werden.
Wir nehmen in diesem Seminar unsere Prägungen in den Fokus und schauen uns gleichzeitig an, mit welchen Verhaltensweisen wir es zu tun haben, die uns so unterschiedlich herausfordern. Warum Kollegin A sich in manchen Situationen nahezu auf die Palme bringen lässt, während Kollegin B ganz relaxt damit umgeht. Wir versuchen den Schleier der Voreingenommenheit, den jede/r mit sich herumträgt, zu lüpfen, um mit klaren Blick das Verhalten der Kinder erkennen zu können. Erst dieser klare, unverstellte Blick ermöglicht eine bestmögliche Begleitung der Kinder in ihrer Entwicklung – und genau darum geht es uns ja!
Am Ende des Seminars …
- ist Ihnen bewusst, welch enormen Einfluss Ihre persönliche und professionelle Haltung auf Ihre Sichtweise und das Verhalten der Kinder hat.
- sind Sie fähig zu unterscheiden, wie hoch Ihr persönlicher Anteil in der Einschätzung einer beobachteten Situation war.
- wissen Sie, dass es ein Zeichen von Professionalität ist, sich gegebenenfalls als „befangen“ zu erklären und eine Beobachtung an Kollegen abzugeben.
- achten Sie darauf, nicht in die Falle verschiedener Beobachtungsfehler zu treten.
- kennen Sie verschiedene Beobachtungsformen und Dokumentationsmöglichkeiten.
- haben Sie einen Plan, wie Sie gezielte Beobachtungen in der Gruppenroutine etablieren können.
Seminar 8

Praktikant*innenanleitung
"Bin ich bereit für eine Praxisanleitung?"
Hier geht es darum, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob sich die Pädagogische Fachkraft selbst in ihrer beruflichen Rolle so kompetent und motiviert empfindet, um mit Überzeugung die wichtige Aufgabe einer Praxisanleitung zu übernehmen. Neben einer ausführlichen Selbstreflexion verschiedener Anteile der persönlichen Haltung soll ein Überblick über die Aufgaben der Praxisanleitung vermittelt werden.
Nachwuchssorgen und Fachkräftemangel sind negative Schlagwörter unserer Zeit. Speziell im pädagogischen Bereich nimmt diese Thematik in den letzten Jahren dramatische Ausmaße an, die personelle Lage in vielen Einrichtungen spitzt sich immer mehr zu. Handeln Sie daher nachhaltig und nehmen Sie die Begleitung des beruflichen Nachwuchses selbst in die Hand! Begeistern Sie junge Leute für Ihren Beruf!
Sie hätten schon Lust dazu, sind aber unsicher, was damit alles auf Sie zukommt? Sehen wir uns das miteinander an.
Am Ende des Seminars …
- sind Sie sich Ihrer eigenen pädagogischen Haltung und Ihrer Werte bewusst.
- kennen Sie Ihre persönlichen und beruflichen Fähigkeiten und Kompetenzen.
- sind Ihnen die Erwartungen an die Rolle der Praktikant*innenanleitung bewusst.
- überprüfen Sie Ressourcen im System Kita, die Sie unterstützen können.
- kennen Sie die Time-Line des Praktikums mit den jeweiligen Ereignissen.
NEU ab Herbst 2026

Rollenidentität
"Was treibt mich an und wie wirke ich nach außen?"
Eltern-Workshops in Ihrer Einrichtung

Ist unsere Erziehung WERT(E)voll?
Werte bestimmen die Haltung eines Menschen, wie er sich selbst sieht, wie er agiert und wie er auf andere wirkt. Dieses Thema ist folglich ein sehr wichtiges, und dies umso mehr, wenn man selbst erzieht.
Ist man sich dessen bewusst, stellen sich brisante Fragen:
Welche Werte sind uns wirklich wichtig?
Mit welchen Werten soll unser Kind aufwachsen?
Dieser Abend dient der Auseinandersetzung mit der Frage, welche Werte unsere Kinder zu empathischen, beziehungs- und gesellschaftsfähigen Erwachsenen heranwachsen lassen und wie alle an deren Erziehung Beteiligten sie wert(e)voll dabei unterstützen können.
Im Kreise der Eltern und der Pädagogen Ihrer Kita versuchen wir einzugrenzen
- welche Werte wichtig sind für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder,
- welche Werte im Familienalltag gelebt werden,
- welche Werte im Miteinander der Kita wichtig sind,
- wie Werte die Kommunikation beeinflussen,
- welchen Stellenwert unsere Vorbildfunktion hat
- und was den Titel "Nice to have" verdient.

Kinder im Gefühlschaos
Impulsivität - Verweigerung - Angstverhalten - Aggressivität - ....
Was treibt mein Kind um?
Wie kann ich es unterstützen?
In Erarbeitung

Na, dann lassen wir uns mal drauf ein!
Neuanfänge - Übergange - Kinder - Eltern - Pädagogen - gemeinsam meistern
In Erarbeitung

Was ist machbar?
- Inhouse-Schulungen ein- /zweitägig
- Eltern-Workshops in Ihrer Kita
- Anmietung eines Seminarraums in FFB
- Termine nach Absprache
- Preise auf Anfrage
